Sichtung | Schnitt | Trailer

Woden Tattoo – Teil 2. Meine große Leidenschaft – Videografie.

Teil 1

Nach dem 8-stündigen Videodrehtag wurde das knapp 250GB umfassende Videomaterial gesichtet und geschnitten. Das Ziel war ein 30-Sekunden-Trailer a la Hollywood. Die besten Szenen in ein kurzes Stück verpackt und verkauft. Bam.
So einfach wird es wohl nicht werden. Und so „toll“ wie in den Blockbuster Trailern wohl auch nicht. Dazu fehlt mir einfach die Erfahrung in Adobe After Effects – leider. Nun ab an die Arbeit. Alleine das Einspielen der Daten auf den MAC dauerte einige Zeit. Ich war ein wenig ängstlich, ob mein „kleiner“ 21″ Mac (Standard Ausrüstung) diese Datenmengen überhaupt verarbeiten könnte. Mit genügend Kaffee- und Zigarettenpausen ging es sehr fix. Die ersten Szenen wurden angeschaut und schnell wurden auch die ersten Fehler gefunden. Es wurde zu oft und zu viel gefilmt. Hätte man also nun alle Szenen von groben Wacklern und anderen Unschönheiten befreit, wäre das Video 2 Stunden lang gewesen. Wer soll sich das ansehen?! Ich hatte nun wirklich die Qual der Wahl. Die besten Szenen sollte es werden. Also ran. In Sachen Color Grading bin ich definitiv kein Profi. Ein paar Einstellungen hier und ein paar da, aber einen wirklichen Look kreiere ich damit nicht. Noch nicht. Nachdem nun alles gesichtet und platziert wurde, konnte der Kunde (Alexander Jordan – Wodan Tattoo) zum ersten Mal einen Blick auf das Resultat werfen.

Grundsätzlich gab es keine Kritik vom Kunden. Eins, zwei kleine Szenen wurde geändert und dann konnte das Publizieren losgehen. Die Social Media Kanäle wurden geflutet und die ersten Klicks landeten auf dem Trailer. Die ersten Likes und Kommentare auf Facebook erschienen und nach 2 Wochen zählten wir schon 300 Klicks. Der Trailer hatte von uns kein wirkliches Ziel bekommen. Wir hatten uns nicht vorgenommen 2k Klicks zu erhalten bis wir dann den Film launchen. Wir waren froh und teilweise auch erstaunt, dass es doch „so viel“ Anklang bekam.
Während sich viele an dem Trailer ergötzten, saß ich zu Hause am Mac. Der Schnitt vom Hauptfilm erwies sich als schwierig. Szenen hatte ich genügend, aber die passende Musik fehlte noch. Auch wenn ich eine „musikalische“ Vergangenheit habe, hat es dann doch viel mit dem eigenen Geschmack zu tun. Also würde für mich Hip Hop darunter landen. Die Lösung des Problems? Aufruf auf Facebook. Das Projekt + Anforderungen an die Musik wurden geschildert. Nach kurzer Zeit fanden sich knapp 50 Kommentare mit Musiktiteln darunter. Ich hatte eine Weile zu tun die alle durchzuhören. Der Titel wurde jedenfalls gefunden (Danke an die Leute die so fleißig Tipps auf Facebook gepostet haben).

[h2]Kundenpräsentation[/h2] Dann kam die Kundenpräsentation – Ein wenig Bammel hatte ich schon. Aber der war, wie es sich am Ende herausstellte, unbegründet. Alexander Jordan und sein „Brain“ Kevin Zeisberg segneten alles ab und somit konnten wir zwei Wochen den Film launch planen.

Macht euch selbst ein Bild von dem kurzen Film.

Wie gefällt euch der Film? Habt ihr Kritk? Scheut euch nicht, dieses als Kommentar zu verfassen.

Bis zum nächsten Blog Eintrag

Liebe Grüße, Phil

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